Kultur erleben in Genua

Mitten im Zentrum befindet sich die prachtvolle Via Garibaldi, die im 16. Jahrhundert als Symbol des Reichtums und der Macht von Genua bezeichnet wurde. Von Patrizierpalästen gesäumt, residierten hier einst genuesische Adelsfamilien, wie Doria und Grimaldi. Sie ließen sich von ihren Gewinnen aus Geldverleihgeschäften Herrschaftshäuser errichten, die sie mit Gemälden von berühmten Künstlern des 16. und 17. Jahrhunderts schmückten. Rubens war einer der Maler im Dienste der Genueser Aristokratie.

In der verkehrsfreien Nobelmeile befinden sich heute Galerien, Antiquitätengeschäfte, Bankhäuser und Museen. Beim Betreten der Gebäude entdeckt man herrliche Treppenhäuser und Innenhöfe. Im Palazzo Bianco und Palazzo Rosso, den zwei größten Museen Genuas, sind wertvolle Gemäldesamlungen von Werken europäischer Maler aus dem 15.-17. Jahrhundert zu bewundern.

Opernhaus Teatro Carlo Felice

Genua - OperAm Verkehrsknotenpunkt Genuas, der Piazza de Ferrari, fällt das Opernhaus Teatro Carlo Felice mit seinem modernen Anbau direkt ins Auge. Auf den Ruinen eines alten Klosters wurde es 1825 nach Entwürfen des Genueser Architekten Carlo Barabino (1768-1835) errichtet. Während des 2. Weltkriegs fiel das Theater schweren Luftangriffen zum Opfer. Im August 1943 wurde das Gebäude infolge von Bombadierungen völlig zerstört.

Erst im Jahre 1987 begann der aus Mailand stammende Architekt Aldo Rossi (1931-1997), 159 Jahre nach der ersten Eröffnung im Jahre 1828, mit dem Wiederaufbau und errichtete den kubusförmigen Bühnenturm im Artdeco Stil. Im Juni 1991 wurde das Teatro Carlo Felice als städtisches Opernhaus offiziell eingeweiht und ist europaweit wegen seiner modernen Bühnentechnik und Akustik eine angesehene Kulturstätte.

Genua - Oper

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14