Schiefer Turm erstrahlt in neuem Glanz

Der Schiefe Turm von Pisa erstrahlt zum Osterfest 2011 wieder in seiner ganzen Pracht, nachdem Anfang der 90er Jahre Italiens bekanntester Glockenturm drohte einzustürzen.

Bereits kurz nach Baubeginn im Jahre 1173 neigte sich der Campanile mit fast vier Grad zur Seite als der Untergrund auf einer Seite nachgab. In den letzten Jahrhunderten kippte der Turm immer weiter, bis das berühmte Denkmal im Januar 1990 aus Angst vor Einsturzgefahr für das Publikum geschlossen wurde. Es folgten aufwendige Sanierungen um die Schieflage des Turms zu stabilisieren. Experten haben es geschafft die Neigung um rund 44 cm zu korrigieren. Im Jahre 2001 konnten Besucher den Turm wieder betreten.

Auch sein Äußeres wurde aufpoliert. Angegriffen von der salzigen Meerluft, dem Dreck der Tauben und den Inschriften mitteilungsbedürftiger Mitmenschen erstrahlen die Säulengalerien aus weißem Carrara-Marmor nun wieder in neuem Glanz.

Als wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt Pisa wurde der Schiefe Turm zusammen mit der Kathedrale Santa Maria Assunta, dem Baptisterium und dem Friedhof (Camposanto) im Jahre 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

09.06.2011

Informationen zum Thema:

Opera primaziale Pisana - Offizielle Website (dt.)

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