Naumachie - Sportstätte für Athleten
Vom Corso Umberto zweigt rechts an der Pasticceria Chemi das Gäßchen Via Naumachia ab und führt über Treppenstufen zu einem seitlichen Innenhof mit den Ruinen einer sogenannten Naumachie. Man ist sich nicht sicher über die genaue Nutzung des Gymnasiums, da der griechische Name Naumachie "Seeschlacht" bedeutet. Man glaubte, dass hier die Armeen für Marineschlachten ausgebildet wurden, doch gegen diese Interpretation spricht die Lage Taorminas. Die Naumachie war nichts anderes als ein rechteckiger Bau, der als Sportsaal genutzt wurde, in dem auch die Athleten für die Olympischen Spiele trainiert wurden. Oberhalb der Mauer befand sich eine römische Zisterne, die den Wasserbedarf des Gymnasiums abdeckte, sowie als Wasserreservoir für die Stadt diente.
Der ruhige Innenhof, abseits vom belebten Corso Umberto, ist mit Bäumen bepflanzt und die heute noch bestehende 122 m lange Backsteinmauer mit 18 Nischen und Rundbögen dient nur noch als Stütze für die darüberliegenden Terrassen.
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