Vulcano, die südlichste der Äolischen Inseln, ist wegen seiner warmen Schwefelquellen die meistbesuchte Insel des Archipels. Vulcano, der seinen letzten Ausbruch 1889 hatte, wurde nach dem römischen Gott des Feuers, Vulcanus, benannt, der dort eine seiner Schmieden betrieben haben soll.
Von der Hauptinsel Lipari durch eine 700 m breite Meeresenge getrennt, erreicht man, von Milazzo kommend, Vulcano als erste Insel. Bei der Ankunft mit einer Fähre am östlichen Hafen Porto di Levante sieht man rechts von der Mole die kleine Anhöhe des Faraglione di Levante (36 m).
Von dort oben hat man einen herrlichen Blick über den See mit den Schwefelschlammbädern und Vulcanello, ein kleiner Vulkanberg (123 m) mit zwei erloschenen Kratern. Durch eine Landzunge mit der Insel verbunden, tauchte Vulcanello erst 183 v. Chr. aus dem Meer auf.
In dem See können Schlammbäder gegen Rheuma, Arthrose und Hautkrankheiten genommen werden, welche schon bei den Römern zu Heilzwecken genutzt wurden. An der Ostküste wird das Meerwasser durch unterseeische Fumarolen erhitzt. Überall liegt Schwefelgeruch in der Luft und der heiße Felsboden ist vom Schwefel gekennzeichnet.
Vulcano auf einen Blick
Provinz
Hauptorte
Fläche
Einwohner
Messina
Porto di Ponente,
Porto di Levante
21,2 km²
ca. 730
Informationen über Vulcano
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