Normandie - wildes Meer, steile Küsten und idyllische Natur
Satte grüne Wiesen mit weidenden Kühen, Apfelbäume und imposante Steilküsten vermitteln ein reizvolles Naturerlebnis in der Normandie. Besonders im Frühling präsentiert sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite. Zu dieser Zeit entfalten unzählige Apfelbäume eine zartrosafarbene Blütenpracht. Im Herbst verbreitet sich dann in der Region der Duft nach frischen Äpfeln. Berühmt ist die Normandie auch für ihre feinen Käsespezialitäten, den spritzigen Cidre und erlesenen Calvados.
Normandie und ihre Sehenswürdigkeiten
Jumièges
Dieppe
Fécamp
Étretat
Le Havre
Honfleur
Trouville-sur-Mer
Deauville
Cabourg
Mont-Saint-Michel
Was gibt es in der Normandie zu entdecken?
- Die Küste der Normandie – bizarre Felslandschaften und weiße Sandstrände
- Fachwerkhäuser in der Normandie – traditionelle Architektur mit Charakter
- Gotische Kirchen der Normandie – Architektur und Besonderheiten
Die Küste der Normandie – bizarre Felslandschaften und weiße Sandstrände
Die mehr als 600 km lange Küste der Normandie schlängelt sich entlang des Ärmelkanals. Unterschiedlich zeigen sich hier die Küstenabschnitte und Regionen der Normandie. Im Departement Calvados, im Westen der Normandie, glänzen an der eleganten Côte Fleurie (Blumenküste) mondäne Badeorte wie Deauville und Trouville. An goldgelben Sandstränden genießt man in gehobener Atmosphäre die französische Sommerfrische. Etwas bescheidener präsentieren sich die Orte an der Côte de Nacre. Hier bieten flache Sandstrände Badevergnügen für die ganze Familie. Weiter östlich in der Region Haute-Normandie beeindruckt die Côte d'Albâtre (Alabasterküste) mit ihren weiß leuchtenden Felsformationen. Spektakulär stürzen hier die hohen Kreidefelsen zwischen Le Havre und Le Tréport steil ins Meer.
© Brigitte Loosen
Fachwerkhäuser in der Normandie – traditionelle Architektur mit Charakter
In unzähligen Orten der Normandie sind malerische Fachwerkhäuser anzutreffen. Typisch für den normannischen Fachwerkstil sind lange, parallel zueinander stehende Holzbalken. Ein unvergessliches Erlebnis ist ein Besuch der berühmten Stadt Rouen. Im historischen Stadtkern sind noch unzählige prachtvolle Fachwerkbauten in der alten Fachwerkkunst zu bewundern.
© Brigitte Loosen
Gotische Kirchen der Normandie – Architektur und Besonderheiten
Weitere architektonische Sehenswürdigkeiten der Normandie sind die gotischen Kathedralen und Kirchen. Stilelemente wie Spitzbögen und ornamentale Steinmetzarbeiten zeichnen die großartige Architektur der Sakralbauten aus. Charakteristisch für die normannische Baukunst sind die im Flamboyant-Stil errichteten Bauwerke. Als ein bedeutender Bau der französischen Gotik gilt die Kathedrale Notre-Dame von Rouen. Das Kirchengebäude inspirierte den französischen Maler Claude Monet zu seiner impressionistischen Bilderserie „Kathedrale von Rouen“ von 33 Gemälden.
Sehenswerte Städte in der Normandie
Rouen - idyllische Hafenstadt an der Seine
Als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Rouen gilt die Gros-Horloge – die große astronomische Uhr. Über 500 Jahren zeigte die kunstvoll gestaltete Uhr in der Altstadt von Rouen fortwährend die Zeit an.
Rouen entdeckenWissenswertes über die Normandie
Normandie = 2 Regionen, 5 Departements
Die Normandie gliedert sich in die Regionen Basse-Normandie und Haute-Normandie. Die Haute-Normandie mit der Hauptstadt Rouen an der Seine nördlich von Paris ist in die Departements Eure und Seine-Maritime unterteilt. Zur Basse-Normandie mit der Hauptstadt Caen gehören die Departements Calvados, Manche und Orne.
| Fläche | 30.100 km² |
| Departements | Eure, Seine-Maritime, Calvados, Manche, Orne |
| Hauptorte | Haute-Normandie: Rouen Basse-Normandie: Caen |



