2. Pariser Arrondissement:
Arrondissement de la Bourse – Welt der Passagen
heute (links) und damals (2012 rechts) *
Sehenswürdigkeiten im 2. Arrondissement von Paris
| Sehenswürdigkeit | Was gibt es im 2. Pariser Arrondissement zu entdecken? |
|---|---|
| Galerie Vivienne | Überdachte Einkaufspassage mit eleganten Geschäften und Restaurants |
| Passage des Panoramas | Gläserne Ladenpassage mit französischem Charme, 1800 erbaut |
| Passage Choiseul | Überdachte Ladenpassage mit Glasdach, Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut |
| Passage du Grand-Cerf | Dank einer Metallkonstruktion über der Passage höchste Ladenpassage von Paris seit 1825 |
| Rue Réaumur | Die belebte Straße beeindruckt durch ihre architektonisch bemerkenswerten Bauwerke aus der Zeit um die Jahrhundertwende. |
Das 2. Arrondissement von Paris grenzt nördlich an das 1. Pariser Arrondissement. Als kleinster Bezirk von Paris bietet dieses Arrondissement mit den Quartieren Gaillon, Vivienne, Mail und Bonne-Nouvelle nur wenige historisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten. Doch in dem belebten Viertel liegt die geheimnisvolle Welt der Passagen versteckt.
Im 2. Arrondissement finden Architekturbegeisterte interessante Gebäude aus der Jahrhundertwende mit architektonischen Besonderheiten.
2. Pariser Arrondissement entdecken
Sehenswertes im 2. Arrondissement
Galerie Vivienne Passage des Panoramas Passage des Choiseul Passage du Grand-Cerf Rue Réaumur Oase Aboukir FotoimpressionenStadtplan Paris
Galerie Vivienne
Ein besonderes architektonisches Juwel unter den Pariser Passagen ist die Galerie Vivienne. Die wohl schönste Passage im 2. Arrondissement von Paris präsentiert sich elegant und prunkvoll mit luxuriösen Geschäften. Die im Jahre 1823 erbaute Passage beeindruckt neben dem lichtdurchfluteten Glasdach durch ein filigranes Bodenmosaik im neoklassizistischen Stil.
In der Nähe der Place des Victoires, einer der „königlichen Plätze“ in Paris, befindet sich an der Rue des Petits Champs einer der Eingänge zur Galerie Vivienne.
Eingang: Rue des Petits Champs / Rue de la Banque / Rue Vivienne
Passage des Panoramas
Die älteste gläserne Passage von Paris ist die Passage des Panoramas. Im Jahr 1800 erbaut, ist sie eine typisch französische Ladenpassage des 19. Jahrhunderts am Grand Boulevard Montmartre. Schon damals war sie bei Flaneuren sehr beliebt, weil sie überdacht war und als erste Einkaufspassage im Jahr 1816 gasbetriebene Leuchten erhielt. Die Passage gilt heute als ein historisches Denkmal Frankreichs.
Die belebte Passage des Panoramas versprüht noch immer den Charme des alten Paris. Besonders zur Mittagszeit ist sie gut besucht. Zahlreiche Restaurants laden in dieser Passage mit noch echter Pariser Atmosphäre ein. Egal, ob französische oder italienische Küche, Coffee-Shop oder Sternerestaurant – in der Passage findet sich für jeden Geschmack etwas.
Für Briefmarkensammler ist die Passage des Panoramas eine beliebte Anlaufstelle in Paris. Liebhaber und Sammler können in den Antiquariaten auch Schätze unter Münzen und Postkarten entdecken.
Eingang: Boulevard Montmartre
Die Passage des Panoramas wurde 1834 um die Galerie des Variétés erweitert, die den Zugang zum Théâtre des Variétés im Nachbargebäude ermöglicht. 1807 eröffnete das Theater seine Pforten, in dem einst Operetten von Jacques Offenbach aufgeführt wurden. Heute ist das Theater ein beliebter Spielort für Boulevardkomödien.
Überquert man den Boulevard Montmartre kann man auf der anderen Seite den Spaziergang durch die Passage Joffroy im 9. Arrondissement fortführen. Abseits des hektischen Treibens der Grand Boulevards lässt man sich auch hier wie ein Flaneur im 19. Jahrhundert durch die Passage treiben.
Passage des Choiseul
Ebenso sehenswert ist die versteckte Passage Choiseul, die sich eher zurückhaltend gibt.
Eingang: Rue des Petits Champs / Rue Saint-Augustin
Passage du Grand-Cerf
Ebenfalls im 2. Pariser Arrondissement zu finden, ist die Passage du Grand-Cerf. Eine filigrane Eisenkonstruktion überspannt die lichtdurchflutete Ladenpassage, die durch ihre ungewöhnliche Höhe beeindruckt. Über der Einkaufspassage verlaufen Gehwege.
Die Passage du Grand-Cerf ist nur wenige Schritte vom großen Boulevard de Sébastopol entfernt.
Eingang: Rue Dussoubs / Rue St Denis
Schöne Handwerksläden laden zum Bummel durch die Passage ein.
Rue Réaumur mit Architektur um die Jahrhundertwende
Die Rue Réaumur im 2. Arrondissement ist ein lohnendes Ziel für Architekturliebhaber. Die Straße besticht durch eindrucksvolle Bauwerke aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Diese Gebäude zeichnen sich durch ihre vielfältigen Fassaden im Jugendstil, der Neogotik oder dem Neobarock aus.
Oase Aboukir – ein vertikaler Garten mitten im Quartier
In der Rue d'Aboukir gibt es einen besonderen Garten zu entdecken: Die Pflanzen wachsen vertikal an einer Hauswand. Diese grüne Oase im Quartier Sentier wurde vom Künstler und Botaniker Patrick Blanc angelegt, der weltweit für seine vertikalen Gärten bekannt ist.
Der Gartenarchitekt möchte Begrünung in den urbanen Raum bringen und das stark versiegelte Stadtklima verbessern. Die üppigen Pflanzenwände integriert er mitten in die Stadtlandschaft. In der Rue d'Aboukir im 2. Arrondissement hat er im Jahr 2013 diese 25 Meter hohe Giebelwand mit 7.600 Pflanzen begrünt.
Was gibt es im 2. Arrondissements zu entdecken?
Rue Réaumur und der Bruch mit dem Haussmann-Stil
Für alle, die Architektur lieben, lohnt sich ein Spaziergang über die Rue Réaumur. Die belebte Straße im 2. Arrondissement beeindruckt mit einer Vielzahl architektonisch bemerkenswerter Bauwerke aus der Zeit um 1900.
Rue Réaumur entdeckenStreet Art in Paris – so vielfältig wie die Stadt
Paris – ein wahres Paradies für Street-Art-Fans! Die Kunst im öffentlichen Raum ist so vielfältig wie die Stadt selbst: Hauswände, Schilder oder Stromkästen dienen Künstlern aus aller Welt als Leinwand für ihre Werke. Bekannte Namen ebenso wie lokale Talente erschaffen in den Straßen von Paris eine für jeden zugängliche, ewig wandelnde Open-Air-Galerie.
Street Art entdeckenFotoimpressionen aus dem 2. Pariser Arrondissement
Hier in der Rue Choiseul im 2. Arrondissement in Paris.
Später hatten hier weitere Tageszeitungen ihren Sitz. *
Fassade aus Sandstein, gegliedert mit Pilaster, die sich über mehrere Stockwerke erstrecken, schmiedeeiserne Balkone und Mansardendach. *
* My de Sortiraparis: Was wissen Sie darüber? Entdecken Sie die Geschichte des Gebäudes des Journal du Soir - La France - rue Montmartre

